Reiseinformationen für Spanien

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Spanien einen gültigen Personalausweis. Ein Reisepass ist nicht nötig, da Spanien ebenso wie Deutschland das Schengener Abkommen unterzeichnet hat und die europäische Reisefreizügigkeit gilt. Aufgrund der Entfernung bevorzugen die meisten Reisenden für den Weg nach Spanien das Flugzeug als Verkehrsmittel. Flugtickets und auch kombinierte Pauschalreiseangebote sind teilweise sehr günstig zu bekommen. Überhaupt ist Spanien ein preisgünstiges Reiseland, neben Sonne und Meer einer der Hauptgründe für die Beliebtheit des spanischen Festlandes und der zu Spanien gehörenden Balearen und Kanaren. Eine Übernachtung in einer einfachen Herberge lässt sich schon um die 15 Euro finden, kleine Hotels berechnen je nach Saison ab etwa 30 Euro pro Nacht und in gehobenen Häusern ist man außerhalb der Hochsaison auch schon ab circa 70 Euro dabei. Auch ein Ferienhaus in Spanien oder eine Ferienwohnung in Spanien ist einfach und günstig zu mieten. Auch für ein gutes Essen muss man kein Vermögen ausgeben, 10 bis 15 Euro pro Person sind ein guter Anhaltspunkt für die Reiseplanung.

Das eigene Auto muss in Spanien niemand vermissen, denn man kann sich mit einem Mietwagen unabhängig, gut und günstig von Ort zu Ort bewegen. Die im Land geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen sind für Deutsche vor allem auf der Autobahn gewöhnungsbedürftig. Innerhalb geschlossener Ortschaften darf man in Spanien wie in Deutschland 50 km/h fahren, auf Landstraßen 90 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf spanischen Autobahnen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit Bußgeldern ab 90 Euro hart geahndet. Zu beachten ist außerdem, dass man außerorts eine Warnweste tragen muss wenn man, beispielsweise bei einer Panne, das Auto verlässt und sich am Seitenstreifen der Straße aufhält. Innerhalb größerer Städte kann man sich problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen. Das Verkehrsnetz ist gut ausgebaut und die Fahrkartenpreise sind moderat.

Die Währung in Spanien ist wie in Deutschland der Euro. Umrechnen und Geld umtauschen sind also nicht notwendig. Die meisten Geldautomaten lassen sich problemlos mit deutscher EC- oder Kreditkarte nutzen. Über eventuell anfallende Gebühren sollte man sich im Vorfeld bei der eigenen Hausbank erkundigen. In den Touristenhochburgen ist es ratsam nicht zu viel Bargeld mitzuführen und gut auf die persönlichen Sachen aufzupassen, da dort – wie oft an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen – das Risiko für Diebstähle relativ hoch ist. Davon abgesehen ist Spanien ein sehr sicheres Land für Reisende.

Besonders im Winter sind die Kanarischen Inseln bei den deutschen Urlaubern sehr beliebt. Wenn im Winter auf Mallorca in den letzten Jahren auch schon mal ein wenig Schnee gefallen ist, bieten die Kanarischen Inseln auch in Wintermonaten Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Obwohl die größte Kanareninsel Teneriffa im Winter auch manchmal Schnee liefern kann, liegt dies jedoch daran, dass in der Mitte der Insel der Höchste Berg Spaniens zu finden ist. Dieser Berg vulkanischen Ursprungs mit dem Namen „El Teide“ mit 3718 Metern Höhe befindet sich in einem geschützten Naturschutzgebiet. Während hier die Einheimischen es einmal mit dem Rodeln versuchen, liegen unten am Strand die Touristen bei 24 Grad am Meer. Des weiteren können die Kanaren mit einer niedrigen Steuer locken. Im Gegensatz zum spanischen Festland gibt es hier nur eine Mehrwertsteuer von 5 %. Das macht sich besonders im Benzinpreis bemerkbar, der zur Zeit (stand Juli 2010) nur um die 90 Cent liegt. Hier macht es dann besonders viel Spaß mit dem Mietauto die Kanarischen Inseln zu erkunden.

Weitere Ferienunterkünfte in Spanien und Informationen hierzu finden sich auf casamundo.de